Landkreis Ravensburg,
Eigenbetrieb IKP, Wangen
Steimle Architekten BDA, Stuttgart
Bauleitung für Steimle Architekten
Vdo Architekten, Weingarten
merz kley partner,
Dornbirn, Österreich
Werner Sobek Green
Technologies GmbH, Stuttgart
KIENLE Beratende
Ingenieure GmbH, Ostrach
BIB Concept, Stelle
AnBau-Agentur für
nachhaltiges Bauen GmbH, Lindau
Fluck Holzbau GmbH, Blumberg
3 (nach LBO/BW)
Mehrzweckgebäude
Dreifeldsporthalle
Gastronomie mit Caféteria
2.778 m²
3.346 m²
3.646 m²
Juni 2022 bis April 2024
April 2024

Die Kreissporthalle ist Teil des Schulbauprogramms 2020–2040 des Landkreises Ravensburg und ein Pilotprojekt für den Leitfaden für nachhaltiges Bauen (LNB). Sie stärkt nicht nur das Bildungsangebot, sondern auch das soziale Miteinander auf dem Campus. Der angrenzende Josef-Dreier-Platz ehrt den langjährigen Schulleiter und verbindet symbolisch Stadt und Landkreis.
Entworfen von Steimle Architekten aus Stuttgart, besticht die Halle durch ihre klare Formensprache und eine harmonische Einbindung in das bestehende Schulumfeld.
Das Gebäude wurde in Holz-Beton-Hybridbauweise realisiert. Die Außenwände sind in Holzständerbauweise mit im Wechsel verglasten und holzverkleideten Elementfeldern erstellt. Das Dach der Sporthalle mit einer Spannweite von 27,5 m ist mit BSH-Bindern und furnierten BSH-Dachplatten ausgeführt. Der zweigeschossige Foyer Bereich erhielt eine Holz-Stahlbeton-Verbunddecke aus Baubuche Balken und einer Recyclingbetonplatte. Der Einsatz von dem Laubholz-Brettsperrholz Baubuche fördert die im Sinne der Klimafolgenanpassung die Forcierung von Laubhölzern in Gebäudekonzepten.
Für die Bekleidung der gleichmäßig entstehenden Gefache zwischen den tragenden Holzstützen wurden Holzrahmenelemente mit vertikalen und im Wechsel konisch zulaufenden Lamellen entwickelt.
Die aussteifende mittlere zweigeschossige Nebenraumspange wurde in Stahlbeton ausgeführt.
Für die Kreissporthalle Wangen wurde somit ein massiver Kern mit einem filigranen Holztragwerk kombiniert. Besonders bemerkenswert ist die Verwendung von Recyclingbeton für Ortbeton und Fertigteile, was den ökologischen Fußabdruck des Gebäudes reduziert. Die Fassade besteht aus vertikalen, konisch zulaufenden Holzlamellen, ergänzt durch ein Oberlichtband, das für eine gleichmäßige Tageslichtausleuchtung sorgt.
Die Fassade variiert zwischen offenen und geschlossenen Elementen, um sowohl Transparenz als auch Schutz zu bieten.
Auch im Detail wurde auf Nachhaltigkeit bei der Materialauswahl geachtet: Sämtliche Beschriftungs- und Beschilderungselemente wurden aus recycelten Kunststoff-Flaschen hergestellt.
Die Holzkonstruktion der Fassaden ist umlaufend auf einem Betonsockel aufgesetzt. Zudem erhielten die Holzbauelemente der Fassade eine Behandlung zur Vorvergrauung, die einer starken Verwitterung vorbeugt und das homogene Erscheinungsbild erhält.
Die Halle erfüllt den Effizienzhaus-40-Standard und wurde nach dem Passivhaus-Projektierungspaket (PHPP) bilanziert. Ein innovatives adiabatisches Kühlungssystem sorgt für angenehme Temperaturen, während die Fußbodenheizung über die städtische Fernwärme gespeist wird.
Dank einer modernen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, passiver Kühlung und einer Photovoltaikanlage wird der Strombedarf zu einem Drittel aus erneuerbaren Energien gedeckt und gewährleistet ein angenehmes Raumklima bei maximaler Energieeinsparung. Zusätzlich sorgt die integrierte Wärme- und Kälterückgewinnung für eine optimale Nutzung der eingesetzten Energie und trägt so maßgeblich zur Nachhaltigkeit des Gebäudes bei.
Ein adiabatisches Kühlungssystem ist eine besonders energieeffiziente Methode, um Räume oder Luftmengen zu kühlen, ohne klassische Kälteanlagen wie Kompressoren ein.
Adiabatische Kühlung wird beispielsweise für die Klimatisierung großer Industriehallen oder Sporthallen, die Vorkühlung von Außenluft bei Lüftungsanlagen (z. B. in Schulen, Büros) oder auch teilweise in modernen Rechenzentren zur Reduzierung des Energieverbrauchs eingesetzt.
„Adiabatisch“ bedeutet in diesem Zusammenhang: ohne Wärmeaustausch mit der Umgebung — die Kühlung passiert durch die reine Verdunstung von Wasser.
Das Verfahren: Wasser wird feinst zerstäubt (z. B. über Düsen oder feuchte Pads) in einen Luftstrom eingebracht. Die Verdunstung findet statt: Wasser geht vom flüssigen in den gasförmigen Zustand über. Dabei wird Verdunstungswärme der Luft entzogen und die Lufttemperatur sinkt spürbar: die relative Luftfeuchtigkeit steigt an.
Das zweigeschossige Gebäude wurde im Bereich der Mehrzweckhalle als erdgeschossige Versammlungsstätte der Gebäudeklasse 3 geplant und ausgeführt. Zur Ausführung kam ein feuerhemmendes Hydbrid-Tragwerk aus den Baustoffen Holz und Stahlbeton. Eine Brandwand unterteilt das Gebäude in zwei Abschnitte. Technische Betriebsräume sind feuerbeständig abgetrennt. Leicht entflammbare Baustoffe wurden nicht verbaut.
Das gesamte Gebäude ist mit einer automatischen Brandmeldeanlage ausgestattet, welche auf die Leitstelle der Feuerwehr aufgeschaltet ist und den schnellen und effizienten Einsatz im Alarmfall unterstützt. Die Mehrzweckhalle wurde zudem mit einer Rauch- und Wärmeabzugsanlage versehen. Das Foyer und Cafeteria sowie die Treppenräume besitzen Öffnungen zur Rauchableitung. Zudem ist eine Sicherheitsbeleuchtung für das Gesamtgebäude vorhanden, welche die Nutzung der jeweils baulichen Flucht- und Rettungswege sichert. Flucht- und Rettungspläne unterstützen die Ortskenntnisse der Personen, die sich im Gebäude aufhalten. Eine Blitzschutzanlage für den äußeren und inneren Schutz wurde umgesetzt.
Die Dreifeld-Sporthalle bietet Platz für schulischen Sportunterricht und Vereinssport. Zusätzlich stehen zwei Gymnastikräume, eine Cafeteria mit Foyer, sechs Umkleideräume sowie Technik- und Regieräume zur Verfügung. Die Cafeteria, betrieben von dem örtlich ansässigen Caterer StoffHirsch GmbH, versorgt Schüler und Lehrer mit frisch zubereiteten Mahlzeiten im Cook & Chill-Verfahren. Mit 114 Sitzplätzen im Innenbereich und geplanten Außenplätzen wird ein Ort der Begegnung geschaffen.
Die Halle befindet sich zwischen den beruflichen Schulen Nord und Süd, am Rande der Altstadt Wangens. Durch die Stilllegung der Jahnstraße entstand der neue Josef-Dreier-Platz, der als Campusplatz die Gebäudeteile Nord und Süd verbindet. Die Platzierung der Halle berücksichtigt die bestehenden Bäume und schafft Sichtachsen zur Altstadt und zur Stadthalle.











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